3 wertvolle Tipps, um deine Vielbegabung wirklich zu l(i)eben

3 wertvolle Tipps, um deine Vielbegabung wirklich zu l(i)eben

Deine Vielbegabung ist dein größtes Asset. Darüber sind wir uns hier einig.

Du hast erkannt, dass deine Persönlichkeit deine Gabe ist. Ja, du darfst deine Vielbegabung leben.

Aber wie geht das eigentlich?
Hier habe ich dir 3 wertvolle Tipps zusammengestellt, die ich selbst regelmäßig nutze und die dir das Leben mit Vielbegabung erleichtern und bereichern sollen.

Das Wissen und der Nutzen um deine Vielbegabung

Was macht es eigentlich aus, zu wissen, dass du eine Scannerpersönlichkeit bist? Schließlich wollen wir Scanner uns nicht in eine Schublade stecken lassen. Wir mögen es nicht besonders irgendwo dazuzugehören (zu müssen). Zumindest nicht im Außen.
Doch im Innen suchen wir trotzdem nach dieser Zugehörigkeit. Etwas, dass uns sagt wir sind okay, wir sind gut so wie wir sind und wir sind nicht allein.

Ich weiß, ich weiß. Ich bin auch leidenschaftlich rebellisch. Aber wenn du dich selbst annehmen kannst, wenn du dich fallen lassen kannst, in dich, deine Persönlichkeit, deine Vielbegabung, dann entdeckst du dein volles Potential.

Mit jedem Tag, an dem ich mehr über mich und über die Vielbegabung lerne, werde ich mutiger, werde ich energetischer, werde ich mehr zu mir selbst.
Ich definiere mich als Scannerpersönlichkeit. Mit nur einem Anteil von 20% in der Bevölkerung, scheint mir das schon rebellisch genug 😉.
Und es macht mich frei.

Vielbegabung im Alltag

Und wie sieht meine Vielbegabung im Alltag aus? Ist es tatsächlich mehr als nur ‚das gute Wissen um‘, ein befreiendes Konzept, das Aufatmen nach langer Unwissenheit?

Ja. Denn nach dem ersten luftigen Seufzer von „Ich bin nicht falsch – es hat einen Namen“ entsteht ein völlig neuer Raum des Bewusstseins darüber, was ich alles kann und darf.

Die Ideen strömen nur so herein – wie immer, der Tatendrang drängt.
Wie schaffe ich es also, diese guten Tage zu nutzen, um die schlechten zu vermeiden?

Denn es ist doch schließlich so, dass unsere schlechten Tage nur entstehen, wenn wir nicht sein können wer wir sind, wenn wir uns selbst nicht leben und lieben, in und mit unserer Vielbegabung.

Viel zu oft passen wir uns im Alltag an, an das was von uns erwartet wird.
Einer Karriere folgen, einem Hobby nach gehen, bei einer Sache bleiben.
Und wenn dann die vielen anderen Leidenschaften nach oben brodeln, drücken wir sie wieder nach unten. Blöd nur, dass sie dort nicht bleiben wollen. Und so beginnt die Frustration. Von Motivation keine Rede mehr.

Was können wir also tun, wenn sich die Vielbegabung in den Vordergrund drängt?
Sie rauslassen und nutzen. Deine Leidenschaften sind kein Zufall, kein Ärgernis, keine Sünde. Sie wollen dir etwas sagen und sie wollen bedient werden. Das passt vielleicht nicht immer in den Alltag, wenn wir gerade an einem anderen Projekt arbeiten oder wichtige Ziele verfolgen. Für diese Momente gibt es trotzdem eine Lösung. Ob du jetzt noch ganz am Anfang deiner Reise stehst, oder deine Vielbegabung bereits leben kannst.

Die 3 folgenden Tipps sind universell einsetzbar, für Scannerpersönlichkeiten, HSP oder einfach als Entscheidungshilfe.

3 Tipps für deine Vielbegabung

1. Schreib es aus dir heraus!

Notizbücher. Du hast sicher mehr als eins davon und bestimmt auch eins, das noch leer ist.
Suche dir das schönste heraus, am besten ohne Linierung (oder nutze dies als Entschuldigung um dir noch ein neues zu kaufen). Das wird dein neues Projektbuch.

Auf den ersten Seiten kannst du zwei Listen anlegen. Die Erste für alle deine vergangenen Projekte, Leidenschaften und Interessen. Alles, was du bisher gemacht hast und wofür dein Herz gebrannt hat. Alles.

Die zweite Liste legst du auf einer neuen Doppelseite an und beginnst mit den Projekten, die du gerne noch machen möchtest. Interessen, die du noch verfolgen möchtest. Egal wann, egal was. Fang an und fülle die Liste mit der Zeit immer weiter an.

Bewahre wenn nötig noch extra freie Seiten für diese Liste.

Und dann beginnt der große Spaß: Jetzt kannst du immer eine Doppelseite reservieren, um deine Zukunftsprojekte auszuschreiben.
Nimm eine Leidenschaft oder ein Interesse und gib ihnen einen Titel. Lasse am Rand Platz für Notizen. Umschreibe, ausführlich, dein neues Interesse, deine neue Idee. Schreibe so, als würdest du alles dafür geben, ohne Grenzen. Mache daraus ein Projekt.

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Photo by Toa Heftiba on Unsplash

Du denkst Yoga Lehrerin ist deine neue Berufung? Klasse! Dann schreib es so auf. Was kannst du tun, um das zu erreichen? Es ist alles möglich – es ist alles verfügbar, vor allem Geld und Zeit. Schreibe, wie du die Ausbildung machst, wie du dein eigenes Studio einrichtest und wie du voller Leidenschaft unterrichtest. Wo machst du die Ausbildung? Welche Yoga Form wählst du? Wo befindet sich dein Studio? Wie sieht dein Alltag aus?

Oder vielleicht ist es auch nur ein online Zeichenkurs, oder Sprachkurs oder dein Traumhaus. Dein Projektbuch ist deine persönliche Sammlung, dein Ausdruck deiner Vielbegabung.
Es ist ein freier Raum, indem du sein kannst wer du willst. Auf jeder Seite neu.

Das schöne daran ist, dass der Prozess des Aufschreibens so mancher Leidenschaft schon genügt, und sie wird still. Du kannst sie loslassen, in Frieden. Und falls nicht, kannst du immer wieder in deinem Buch blättern und lesen, wovon du träumst. Schwelge in diesen Träumen und genieße sie, lächle. Sei dankbar für deine unendliche Kreativität, dein Vorstellungsvermögen und das Potential was in dir wohnt.

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Photo by Jason Briscoe on Unsplash
2. Hol dir deine Projekte in die Wirklichkeit.

So wie du dir deine Leidenschaften und Interessen in Projekte verwandelt und verwirklicht hast, kannst du sie nun tatsächlich greifbar machen. Das ist sozusagen der Realitäts-Test für deine Träume.

Wir Scannerpersönlichkeiten neigen sowieso dazu in unserem Rausch Dinge anzuschaffen (oder zu behalten) die wir irgendwann einmal gebrauchen können Minimalismus ist sozusagen für uns erstmal nicht drin. Und das ist auch gut so. Denn sich physisch mit seinen Projekten zu umgeben schafft Inspiration, Kreativität und Motivation sie auch tatsächlich anzugehen (und sie nach deiner Definition zu beenden).
Du hast sicher schon die ein oder andere Kiste, Dose oder Mappe voll mit deinen vergangenen (angedachten) Projekten. Wie sieht deine Wohnung tatsächlich aus? Laufe durch deine Wohnung, dein Zimmer und schreibe auf, was du so findest. Strickzubehör oder Acrylfarben, die alte Gitarre oder die Sportkleidung, … wo befinden sich diese Sachen?

Ordne sie neu. Ordne sie so, dass du sie wertschätzen kannst. Gib ihnen einen liebevollen Platz, und wenn es ‚nur‘ in einer schönen Dose oben auf dem Schrank ist. Aber sortiere auch aus, was dir keine Freude mehr bringt, sondern nur Druck erzeugt.

Anschließend kannst du dir auch eine Karte erstellen (in deinem Notizbuch), wo in welchen Räumen sich welche Projekte aufhalten. Es ist schön, wenn man seine liebsten Projekte immer mal wieder betrachten kann und weiß, ‚dass sie da sind‘. Du hast alle Zeit der Welt, du kannst immer wieder zu ihnen zurückkommen.

Du hast noch Interessen und Ideen die bisher nur in deinem Kopf (und hoffentlich bald im Projektbuch) existieren? Versuche sie doch mal zu visualisieren. Mache dir Mindmaps, Vision Boards oder Bilder-Mappen. Du könntest zum Beispiel Ausbildungsinstitute für Yogalehrer Ausbildungen suchen, Fotos aus Zeitschriften ausschneiden, Adressen, Preise und Daten dazuschreiben. Wenn du dann das Interesse an einem Projekt verlierst, so kannst du direkt anknüpfen wo du aufgehört hast, wenn dich die Lust mal wieder packt.

3. Meditation und Visualisierung

Du kannst alles machen, wenn du weißt was du willst. Und du kannst nur wissen was du willst, wenn du dich selbst am besten kennst. Niemand anderes wird zu dir kommen und dir sagen was du tun kannst. Diese eine Berufung, diese eine große Passion wird nicht kommen, sie wird dich nicht erlösen. Du hast diesen Weg der Vielbegabung gewählt, weil es etwas bedeutet. Du hast ein Ziel, eine Mission zu erfüllen. Und deine Vielbegabung ist der Schlüssel zu deinem Glück.
Das richtige Mindset ist entscheidend. Aber auch das fällt nicht vom Himmel oder schleicht im Schlaf in deinen Kopf. Wir dürfen lernen.

Am besten und am schnellsten lernt unser Gehirn durch Meditation und Visualisierungen. Dann hast du den besten Zugang zu deinem Unterbewusstsein, dass zu 96% dein Leben bestimmt. Also mach was draus.

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Photo by Nikolay Dimitrov on Unsplash

Gratis dazu erhältst du innere Ruhe und Frieden, Leichtigkeit und Gelassenheit. Das klingt doch nach einem guten Deal, oder? Nimm dir einen ruhigen Moment, allein oder mit (noise cancelling) Kopfhörern (ich schwöre drauf in Zeiten des ‚Home-Office‘).
Lerne richtig zu atmen, beruhige deinen Körper, beruhige deinen Geist und tauche ein in dich selbst. Wer bist du? Woher kommst du? Wo möchtest du hin? Was macht dich aus?
Lebe deine Leidenschaften und Interessen in deiner Vorstellungskraft. Wie fühlen sie sich an? Wie fühlst du dich an, wenn du alles leben darfst was du willst?
All die vielen Leben, von denen du träumst – in deinem Kopf existiert weder Zeit noch Raum – du bist völlig frei.

Übe dich regelmäßig in dieser Freiheit und du wirst lernen sie in deinen Alltag zu holen.
Jedes Mal wird der Übergang etwas leichter. Stress auf der Arbeit? Atme. Alte, gemeine Gedanken kommen hoch? Atme. Depressionen klopfen an die Tür? Atme und kehre ein, in deinen raumlosen Raum. Es ist kein Patentrezept – aber, wenn du lernst IN DIR du selbst zu sein, frei zu sein, deine Vielbegabung leben zu dürfen, dann wird es dir leichter fallen, das auch im Hier und Jetzt zu tun.

Wo und wie lässt sich Vielbegabung noch l(i)eben?

Wichtig finde ich auch, dass man die Vielbegabung mit Freunden und Familie mal bespricht. Das ist sicher ein schwieriges Thema, nicht nur wenn die Beziehungen schwierig sind. Denn schließlich ist die Vielbegabung oft ein Grund für Kritik im Außen. Das heißt, du solltest innerlich bereit dazu sein, stolz auf dich sein können und mit einer gewissen Standhaftigkeit über deine Persönlichkeit sprechen. Denn ja, so sprunghaft wir auch sind, unsere Scannerpersönlichkeit ist unsere Konstante.
Mache das deinem Umfeld klar und bitte Kritik und Unverständnis nicht mehr zu äußern. Biete ihnen Möglichkeiten mehr über dich und deine Persönlichkeit zu lernen aber beschütze dich auch vor unnötigen und abwertenden Kommentaren, wenn jemand es nicht verstehen will.

Such dir Gleichgesinnte (hier ist ein guter Anfang 😉) und lerne offen und ohne Scham über dich selbst zu sprechen.

Du kannst zum Beispiel hier, auf Instagram oder Facebook kommentieren, um in Kontakt zu kommen oder dich in den Newsletter eintragen.

Außerdem bist du jederzeit herzlich willkommen in meiner Facebook Gruppe – auch wenn du (noch) nicht über ein eigenes Business nachdenkst, findest du dort liebe Menschen und jede Menge Input für Mindset, Selbstliebe und Persönlichkeitsentwicklung.

Gerne kannst du mir auch eine persönliche Nachricht schicken, wenn irgendwo gerade der Schuh ganz doll drückt. Ich bin hier.

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