4 kraftvolle Übungen für ein starkes Selbstbild

4 kraftvolle Übungen für ein starkes Selbstbild

Was hat dein Selbstbild mit der Qualität deines Lebens zu tun? Die Antwort ist: Alles!
Ob dein Selbstbild positiv oder negativ ist, entscheidet wie du deine Realität, dein Leben und dich selbst wahrnimmst, bewertest und demnach auch wie glücklich du im Endeffekt damit bist.

Dein Selbstbild besteht aus deiner Selbstwahrnehmung und -kenntnis, deinem Selbstkonzept, deinem Selbstwert und -achtung. Daraus formst sich dann dein eigentliches Selbstvertrauen.
Am Ende bestimmt das Selbstvertrauen ob, und wie erfolgreich wir im Leben sein werden, beruflich oder privat. Nicht Talent oder Können – sondern einzig allein der Glaube und das Vertrauen in dich selbst.

Wie sehr vertraust du dir?

Die Entstehung des Selbstbildes

Das Selbstbild beginnt sich ungefähr ab dem 3. Lebensjahr zu formen, wenn das Kind begreift, dass es ein Ich hat, das sich von seiner Umwelt und dem seiner Eltern abgrenzt. Aber erst ab dem ca. 5., 6. Lebensjahr entsteht im Geiste das Konzept, dass die eigene Realität subjektiv und individuell ist. Das heißt, wir lernen begreifen, dass andere Menschen die Dinge anders wahrnehmen und erfahren.

Es entsteht ein Bild von uns selbst in uns, basierend auf den Erfahrungen im Außen und dem inneren Dialog. Dabei sind die Reflektionen der Erfolge und Misserfolge in unserer Umwelt ausschlaggebend für Bewertung dieser Erfahrungen. Aus der Selbstwahrnehmung wird der Selbstwert – das Kind nimmt wahr, dass es einen Fehler gemacht hat. Die Reaktion der Eltern entscheidet wie das Kind sein eigenes Verhalten bewertet („es ist okay, Fehler zu machen“ oder „ich bin ein Versager“ sind zwei sehr auseinander laufende Bewertungen, die den Selbstwert maßgeblich bestimmen.) Im Laufe des Lebens werden wir so also immer wieder bestätigt oder korrigiert in unserem erschaffen Selbstwert.

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Photo by Jeffery Erhunse on Unsplash

Dazu kommt das Idealbild, ein Konzept über ‚wie wir sein sollten‘, dass ein jeder von sich hat. Auch wenn dieses Selbstkonzept realistisch ist (was es nicht immer ist), kommt es durchaus vor, dass die Realität nicht diesem Konzept entspricht. Diese ‚Diskrepanz‘ kann dann schmerzhaft sein, frustrieren und unserem Selbstwert weiter schaden.

Das negative Selbstbild und seine Folgen

Bei wenig Selbstkenntnis, geringer Selbstachtung und einer großen Diskrepanz zum Selbstkonzept ist es einfach unmöglich ein gesundes Selbstvertrauen zu entwickeln. Wie geht jemand nun neue Herausforderungen an, wenn er doch nicht daran glaubt, es schaffen zu können?

Richtig. Das nennt man auch ‚self fulfilling prophecy‘ und ist eines der kraftvollsten Mittel unseres Geistes. Das Selbstbild enthält also auch unsere Glaubenssätze – Überzeugungen über das Leben und uns selbst, die wir immer wieder selber wahr werden lassen.

Das negative Selbstbild hat also einen großen Einfluss auf unsere Gefühle, Gedanken und somit auch unser Verhalten. Wir sind wahre Meister in der Selbstmanipulation und das auch noch ganz unbewusst.

Unser Geist und unsere Körper (und ihre Einheit) sind so komplex, dass es viel zu anstrengend wäre, wenn alles immer wieder aufs Neue Bewusst entschieden werden müsste. Darum laufen wir zu 96% auf Autopilot. Auch Gedanken und Gefühle werden so zum Automatismus. Tief in unserem Gehirn ist ein bestimmtes Gedankenmuster gespeichert, nachdem sich unsere Gefühle dann ausrichten die wiederum unser Verhalten steuern. Dein ganzer Organismus ist schließlich dafür bestimmt, um dir zu dienen, dich zu bestätigen und für dien bestes Wohl zu sorgen. Nur hast du irgendwann einmal entschieden, dass dein bestes Wohl Misserfolg ist. Dein Gehirn erfüllt nur seinen Zweck – es erfüllt dein Selbstbild.

Wie kommen wir dagegen an?

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Photo by Jeffery Erhunse on Unsplash

Dein Selbstbild verbessern – 4 Übungen

  1. Arbeite an deinem SelbstBEWUSSTSEIN. Das heißt, dir selbst bewusst werden. Sich selbst zuhören, kennen lernen, wahrnehmen und annehmen. Du bist nicht deine Gedanken und Gefühle – du hast Gedanken und Gefühle. Aber du bist dein Körper (inklusive Gehirn) und der möchte mit dir kommunizieren. Schließe deine Augen und lausche deinem Atem, deinem Herzen.
    Am Anfang ist die Stimme so leise, dass du sie kaum hörst. Erhöhe deine Aufmerksamkeit und Wahrnehmung für dich selbst und die Prozesse in dir. So wirst du Schritt für Schritt immer tiefer gehen können, bis hin zum Ursprung deines Selbstbildes. Versuche dich in dieser ‚Selbst-Meditation‘ regelmäßig. Es gibt kein richtig oder falsch, nur dranbleiben zählt!
  2. Lege dir ein extra Tagebuch an, für Erfolge und Dankbarkeit. Schreibe jeden Tag 10 Minuten alles Positive über dich auf, auch Kleinigkeiten. Wenn du zweifelst: schreib es auf. Große Errungenschaften dürfen aufgeteilt werden in kleinere (und wichtige) Erfolge. Sei gut zu dir selbst, stelle kleine Anforderungen. Du darfst dich auch wiederholen, alles was dir guttut. Bleib persönlich und detailliert. Erfinde keine Ausreden, alles ist es Wert, um aufgeschrieben zu werden! Betrachte alle Bereiche deines Lebens, nichts ist selbstverständlich. Beachte vor allem auch die schwierigen Bereiche. Fülle das Buch regelmäßig und du wirst sehen wie sich dein Bild von dir allmählich ändert.
  3. Werde dir deinen Stärken bewusst. Kennst du deine Stärken? Weiß du genau worin du gut bist? Während der Schulzeit haben wir vor allem gelernt auf unsere Schwächen zu achten und diese zu verbessern. Aber dieser Fokus auf Schwächen ist nicht besonders förderlich für ein gesundes Selbstbild. Darum widme dich einmal ganz bewusst nur deinen Stärken, gebe ruhig etwas an. Auch wenn du denkst, da ist nicht viel, bleib dran und grabe weiter. Und dann fülle dir eine Stärken-Liste. Fange an mit deinen Erfolgen aus deinem Tagebuch: Welche Stärken hast du benutzt für deine Erfolge?
  4. Schreibe dir ein neues, starkes Ich. Du kennst dein Selbstbild jetzt und du hast die ersten positiven Erfahrungen mit dir selbst gemacht. Nun liegt es an dir, dein Selbstbild selbst in die Hand zu nehmen und dir eine neue Zukunft zu kreieren. Überlege dir, wer musst du sein, um ein starkes Selbstbild zu erreichen? Was ist das für eine Person, die so stark und selbstbewusst ist? Welche Identität wirst du annehmen? Versuche so detailliert wie möglich ein neues Ich für dich zu erstellen. Wo wohnst du? Was machst du? Mit wem bist du? Was gibst du dieser Welt? Was gibst du dir selbst? Wie siehst du aus? Womit verbringst du deine Zeit? Was zeichnet dich aus? Was macht dich besonders?

Schreibe dir dein neues Ich in dein Tagebuch, oder auf ein großes Blatt Papier und sorge dafür, dass du es dir regelmäßig anschaust und durchliest. Manifestiere und strebe danach diese Identität jeden Tag, Stück für Stück, anzunehmen.

Diese Übungen können sehr kraftvoll sein, wenn du sie denn auch seriös nimmst und wirklich den Prozess des Schreibens durchläufst. Denn das ist auch schon das große Geheimnis: Aktiv und bewusst schreiben. Durch das schreiben gibt’s du deinem Unterbewusstsein die Chance an deinen bewussten Prozessen teilzunehmen und beginnst damit das Programmieren deiner 96 unbewussten Prozent.

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