Glaubenssätze entdecken und lösen

Glaubenssätze entdecken und lösen

Was sind eigentlich Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind wie Geschichten über das Leben, die wir uns selbst immer wieder unterbewusst erzählen. Diese können sehr komplex sein und haben ihren Ursprung meist in der Kindheit. Wenn wir älter werden, bestätigen und wiederlegen wir unseren Glauben mit den Erfolgen und Misserfolgen die wir erfahren.

Wir leben unsere Leben nach diesen Geschichten.

Alles im Unterbewusstsein und im Gehirn strebt danach uns zu bestätigen, wir mögen keine Unstimmigkeiten. Das kann sehr hilfreich sein, oder auch ordentlich Probleme liefern.
Wenn du Probleme hast, kannst du also krampfhaft versuchen dein Verhalten zu ändern – wenn du aber weiterhin an das Gegenteil glaubst, wird dein Körper alles dafür tun um deinen Glauben zu bestätigen.
Das alles passiert Blitzschnell und auf einer Ebene die kaum zugänglich für uns ist.

Dein Glaube beeinflusst deine Gedanken, die Gedanken beeinflussen wie du dich fühlst und deine Gefühle entscheiden letztendlich welche Erfahrungen du machst, die wiederrum deinen Glauben bestätigen.

Glaube > Gedanken > Gefühle > Erfahrung
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Photo by S O C I A L . C U T on Unsplash

Wenn wir diese Geschichten also herausarbeiten, kennen lernen und verändern wollen, brechen wir sie runter auf einzelne Glaubenssätze. Leider sind diese Glaubenssätze die uns im Leben auf- und gegenhalten sehr negativ und schmerzhaft. Diese können dann in etwa so klingen:

  • Ich bin es nicht Wert geliebt zu werden.
  • Ich bin nicht gut genug.
  • Ich bin zu klein, dumm, hässlich, dick um geliebt zu werden.
  • Ich verdiene keinen Erfolg im Leben.
  • Erfolg erreicht man nur durch schwere, harte Arbeit.
  • Die Welt ist kein sicherer, wohlwollender Ort für mich.
  • Wäre ich reicher, größer, schlauer, schöner, dann könnte ich alles erreichen.

Und besonders für Vielbegabte und Hochsensible:

  • Man kann halt nicht alles haben.
  • Man muss sich entscheiden im Leben.
  • Nur Spezialisten können Karriere machen.
  • Die Welt ist hart und ich bin schwach.
  • Ich bin kaputt, etwas stimmt mir nicht.

Glaubenssätze sind sehr persönliche Statements, und auch wenn die Sätze sich oft sehr ähneln, so hat jeder doch seine eigene Wertung und Bedeutung, die er daran haftet.

Als Kinder lernen wir, was wir sehen, hören und wahrnehmen. Es ist also keine Frage der Schuld, wo diese Glaubensätze her kommen. Aber eine Frage der Verantwortung, ob du bereit bist die deinen zu ändern und den Kreislauf zu durchbrechen.

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Photo by Elia Pellegrini on Unsplash

Wie ändere ich meine Glaubenssätze?

Glaubenssätze entsprechen also nicht unbedingt der rationalen, unvoreingenommen und objektiven Wahrheit. Darum hilft es genau so sich ihnen zu widmen: Rational, unvoreingenommen und objektiv.

Das durchbricht die Lawine von Gefühlen die durch den Glauben los getreten werden und schafft Raum für Reflektion.
Werde dir bewusst, dass alles was du erfährst durch deinen Filter der Gefühle in dein (Unter)Bewusstsein dringt und, dass du die Wahl hast, diese Interpretation der Dinge anzunehmen oder abzulehnen.

Bevor du dich also von deinen Emotionen in der Situation fortspülen lässt, frage DEINE Vernunft (nicht die deiner Eltern, Freunde oder Lehrer) folgende Fragen:

Beispiele:
„Ich bin nicht gut genug (für diesen Job, diese Aufgabe, diesen Mensch)“ oder
„Ich kann niemandem vertrauen“

  • Stehe ich hinter diesem Glauben?
  • Wer steht hinter diesem Glauben und warum? Was ist seine Position in der Situation?
  • Womit hängt dieser Glaube zusammen? Ist es eine logische Schlussfolgerung von etwas?
  • Gibt es Beweise, die diesen Glauben wiederlegen können?
  • Was ist das Schlimmste, was passieren würde, wenn ich diesen Glauben ablegen würde?
  • Was wäre das Beste, was passieren könnte?

Und besonders für Vielbegabte und Hochsensible:

  • Ist es wirklich entweder-oder, oder könnte es auch sowohl-als-auch?
  • Benutze ich übertrieben Wörter und Wendungen wie immer, niemals, jedes mal, für immer, müsste, könnte, sollte, hätte, würde, dürfte?
  • Suche ich nach Entschuldigungen?

Sich selbst zu hinterfragen, sich die Zeit zu nehmen und Bewusst auf seine eigenen Gedanken und Gefühle einzugehen hilft dir, deine Glaubenssätze zu erkennen und ihren Einfluss zu mindern. Das ist nicht in einem einzigen Mal geschafft, sondern ständige Arbeit.

Aber es lohnt sich.

Wenn du bereit bist, kannst du beginnen deine negativen Glaubenssätze mit positiven zu ersetzen.
Das nennt man auch Visualisieren und Manifestieren. Zwei sehr kraftvolle Techniken um sein eigenes Unterbewusstsein ‚umzuprogrammieren‘, für die Erfüllung deiner Träume und Wünsche im Leben.

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Welche Geschichten erzählst du dir? Helfen sie dir auf deinem Weg oder halten sie dich auf?
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